Herbstliches Ofengemüse (vegan)

Ofenkürbis veganmom

Kräuterseitlinge Pilze veganmomAls ich heute aus der Haustür trat war es wirklich augenscheinlich – es wird Herbst! Blätter zu meinen Füßen! Mein Kind, dass sich nach einem Ausflug auf einen Bauernhof zur Möhrenernte mit Husten rumschlagen muss, erlebt die Jahreszeitenwechsel jedes Mal mit großer Begeisterung und der von Sommer auf Herbst ist da natürlich der spektakulärste. Wir fachsimpeln darüber, wie die Blätter denn nun ihre Farbe wechseln und warum sie das alle gleichzeitig tun und ob es auch sein kann, dass sie jemand angemalt hat. Mein kleiner, mich immer begleitender Mensch, macht sich etwas Sorgen, dass den Bäumen im Winter so ja kalt am Kopf sein wird und ob wir ihnen nicht auch ein paar Mützen stricken könnten. Demnächst stricke ich also ein paar schicke Baummützen – warum auch nicht.

Heute kommt es also, passend zum Thema, herbstlich-bunt aus dem Ofen. Ich mag ja Ofengemüse, man kann meditativ vor sich hin das Gemüse häckseln und muss lediglich auf seine Finger aufpassen. Heute kommt mir der geringe Anspruch wie gerufen.

 

Bei der Wahl des Gemüses sind euch natürlich keine Grenzen gesetzt. Verwendet einfach das, was der Marktstand hergibt und was ihr oder eure Lieben mögt. Bei mir waren es heute die folgenden

Zutaten:
für ca. 2 große und 1 kleinen Menschen

  • 650 g Kartoffeln
  • 200 g Mangold
  • 250 g Kräuterseitlinge
  • 1 Hokkaido, mittelgroß
  • 1 Zitrone
  • 200 ml Wasser
  • Olivenöl
  • Thymian
  • Muskat
  • Salz
  • Pfeffer

Hokkaido Kuerbis vegan blogDen Ofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mangold in Stücke und Streifen schneiden, ins saubere Spülbecken geben und in kaltem Wasser aufschwimmen lassen. Der Schmuddel an den Blättern sinkt so auf den Grund und ihr könnt nach ein paar Minuten die von Sand und Erde befreiten Blätter vorsichtig von der Wasseroberfläche angeln.

Den Hokkaido gründlich waschen, halbieren, entkernen und in Schiffchen schneiden.
Die Kartoffeln waschen oder schälen und ebenfalls zu Gondeln verarbeiten.
Die Pilze am besten mit einer weichen Bürste trocken abbürsten und dann unter kaltem Wasser waschen. Da ich ziemlich große Kräuterseitlinge hatte, habe ich sie klein geschnitten. 1-2 Hände voll der kleineren Artgenossen sähen in dem Gericht bestimmt noch besser aus.

Nachdem ihr alle Gemüse in der Ofenform drapiert habt, schneidet ihr die Zitrone in vier Teile und drückt den Saft über das die Gemüse.
Jetzt pudert ihr Thymian, Muskat, Majoran und Pfeffer über die bunte Vielfalt. Dann löst ihr etwas Salz in den 200 ml Wasser und gebt es möglichst so über das Gemüse, dass jedes Stück damit benetzt wird. Ihr könnt natürlich mit Gemüsebrühe arbeiten; ich tu es aber nicht, weil ich es bei Ofengemüse gerade toll finde, wenn man die Eigenarten jedes einzelnen Gemüses herausschmecken kann. Gemüsebrühe überdeckt da schnell die Eigenartigkeiten.

Anschließend zieht ihr mit dem Olivenöl großzügig ein paar Kreise über den Herbst und schiebt ihn für 35-40 Min. in den Ofen.
Bevor ihr ihn aus der Hitze nehmt, pickst mit einem Messer in das Gemüse und spürt ob es durch/gar ist.

Fertig ist das herbstliche Ofengemüse. Lasst es euch schmecken!

Herbstliches Ofengemüse vegan

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