Russischer Zupfkuchen vegan

Zupfkuchen vegan rezept

So, heute gibt es mal ein bisschen Kontraste – ein russischer Zupfkuchen. Ich muss zugeben, ich war dann doch etwas überrascht, dass der Kuchen einfach gar nicht mit Russland in Verbindung zu bringen ist.

Auch  ist völlig an mir vorbeigegangen, dass der „russische“ Zupfkuchen aus meiner Heimat kommt und tatsächlich erst 1993 zu seinem großen Auftritt in der Öffentlichkeit kam.

Russischer Zupfkuchen ohne Milch

In meiner Vorstellung wurde das Rezept des klassischen russischen Zupfkuchens über Generationen weitergegeben – nun ganz so war es dann nicht: das Rezept für den Russischen Zupfkuchen wurde wohl, bei einem recht bekannten Puddinghersteller, für einen Wettbewerb eingereicht. Lediglich der gezupfte Teig soll an russische Kirchturmspitzen erinnern. Daher nun also „Russischer Zupfkuchen“.

Na, aus welcher Gegend komme ich also?

Russischer Zupfkuchen Rezept

Der russische Zupfkuchen ist kein wildes, kompliziertes Werk. Es ist ein leichter, schokoladiger Knet- bzw. Mürbeteig mit einer Füllung, dessen Grundmasse aus veganem Skyr besteht. Veganer Skyr (hier mit Vanille) findet ihr in fast jedem gut sortierten Lebensmittelgeschäft. Falls ihr keinen Skyr zur Verfügung haben solltet, funktioniert der Russische Zupfkuchen auch wunderbar mit Soja-Joghurt (Vanille).

Russischer Zupfkuchen vegan

Zu besonderen Anlässen muss der Teig nicht unbedingt gezupft werden. Der Teig kann auch grob ausgerollt werden und mit Motiven deiner Wahl (zB. Herzen oder Sternchen) verziert werden.

Dieser vegane Russische Zupfkuchen ist:

  • cremig und zart
  • schokoladig
  • schnell gemacht
  • gut vorzubereiten
  • Ohne Ei
  • Ohne Milch

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Russischer Zupfkuchen ohne Ei

Hast du Lust auf veganen Käsekuchen? Oder kennst du schon die Kategorie „Kuchen, Tartes & Torten? Schau dich gerne dort um.

Russischer Zupfkuchen
 
Vorbereitungszeit
Zubereitungszeit
Gesamtzeit
 
Veganer Russischer Zupfkuchen, gebacken in einer 18er Springform
Autor:
Rezepttyp: süß
Cuisine: Vegan
Zutaten
  • 180g Mehl (TYPE 550)
  • 2 TL Weinsteinbackpulver (10g)
  • 4 EL Backkakao
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 80g Rohrohrzucker + 80g Rohrohzucker für die Füllung
  • 120g kalte Pflanzenbutter
  • Etwas Backkakao zum bemehlen der Backform
  • ½ TL gem Vanille
  • 1 Pck Vanillepudding
  • 400g vegane Skyr Vanille (funktioniert auch mit Sojajoghurt Vanille)
  • 1 Bio- Zitrone (Abrieb + 1EL Zitronensaft)
Zubereitung
  1. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Backform fetten und mit Backkakao auskleiden (wie mit Mehl, nur ohne Mehl).
  3. Den Rest des Kakaos auf die Arbeitsfläche geben (gleich zum ausrollen).
  4. Trockene Zutaten wie Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker vermengen.
  5. Kalte Pflanzenbutter in Würfel schneiden und mit dem Kakao den trockenen Zutaten hinzufügen.
  6. Das Ganze rasch zu einem geschmeidigen Klumpen verarbeiten.
  7. Den Klops 30 Minuten kaltstellen.
  8. Etwa 70g des Teiges beiseitelegen, den übrigen Teig auf der Kakaofläche grob ausrollen und in die Backform geben. Schön gleichmäßig verteilen und einen ca. 3cm hohen Rand ziehen nehmt ihr eine größere Form und passt die Menge nicht an, wird der Kuchen flacher und der Rand sollte dementsprechend nicht zu hoch gezogen werden).
  9. Es geht weiter mit der Füllung: Skyr, gemahlene Vanille, Puddingpulver, Zucker, 1 EL Zitronensaft und Schale der Zitrone verrühren, sodass keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
  10. Füllung auf den Boden bringen und den Rest des Teiges auf den Kuchen zupfen (oder zB mit einem Ausstecher Herzen o.Ä. ausstechen und Kuchen damit verzieren) und für etwa 45 Minuten im Ofen backen lassen.
  11. Gut abkühlen lassen und guten Appetit!
Anmerkung
1. Das ausrollen des Teiges ist sehr Tagesabhängig, finde ich. Wenn es, wie bei mir mit ein und dem selben Teig einmal klappen und beim nächsten mal wieder nicht klappen sollte, dürfen wir den Teig auch in die Form drücken. Hier bietet es sich aber an, zumindest den Boden mit Backpapier auszukleiden.

1. Sollte es weit und breit keinen Vanille Skye zu kaufen geben, nehmt den "Natur". Schmeckt auch 😉


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veganer Russischer Zupfkuchen

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