Tortillas selbermachen rezept

Vegane Vollkorn-Wraps mit Tex-Mex-Sauce

Heute habe ich Lust auf Wraps, und zwar mit einer gehörigen Portion frischem Gemüse. Oft gestalte ich dieses Essen sehr einfach und kaufe auch mal fertige Wrap-Fladen. Heute habe ich allerdings ein wenig mehr Geduld mitgebracht und backe sie selbst. Dafür verwende ich Weizenvollkorn, einfach weil ich am heutigen Tage Lust auf Vollwertigkeit und gesundes Fastfood habe.

Tortilla wraps vegan

Seit den 1990er-Jahren sind die in dünnen Fladen gewickelten Leckereien in Europa weit verbreitet, finden ihren eigentlichen Ursprung jedoch in der Tex-Mex-Küche.

Ich wickele für gewöhnlich alles Mögliche in meinen Wrap hinein, was sich noch unten in meinem Gemüsefach versteckt und biete auch gern unterschiedliche Saucen an. Super funktioniert hier selbstverständlich, wie könnte es hier bei mir auch anders sein, mein geliebter Hummus.

Wraps selbermachen

Ein Abendessen mit mehreren Menschen als nur mit meiner selbst, fordert mich allerdings auf, mehrere Varianten auf den Tisch zu bringen. Das ist nicht nur lecker, sondern sieht auch einfach toll aus. Zu den Wraps gibt es heute eine Sauce, die typische Gewürze der Tex-Mex-Küche enthält.


Ich bin gespannt, welche Varianten ihr ausprobiert. Zeigt sie mir auf Instagram. Benutzt gerne

den Hashtag #annaelisie und markiert @annaelisie damit ich euch nicht verpasse.


Vollkornwraps rezept vegan

Diese Wraps sind:

  • frisch und lecker
  • vollwertig
  • reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen
  • gut vorzubereiten
  • leicht gemacht und vielseitig
  • vegan/vegetarisch

Ich freue mich schon und lege gleich los.

vegane Wraps mit Erdnusssauce
 
Vorbereitungszeit
Zubereitungszeit
Gesamtzeit
 
Autor:
Rezepttyp: vegan
Cuisine: herzhaft
Zutaten
Für die Fladen:
  • 200g weizenvollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 150ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL (ca. 20g) Sesam
  • Für die heutige Füllung (darf gerne Variieren):
  • 8 große Blätter Salat
  • Etwa 120g Gurke
  • 150g Mais
  • 150 g Kidneybohnen
  • 1 kl rote Paprika
Für die Sauce:
  • 2 große Tomaten
  • 1 kl. rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Etwas Öl zum anbraten
  • 2 TL Paprika (gemahlen)
  • 1 Handvoll frischen Koriander (alternativ frische Petersilie)
  • 1 TL Kala Namak (falls im Haus, sonst Salz)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Etwa 1 TL Abrieb eine Bio-Zitrone
  • Pfeffer (Menge nach Belieben)
  • Gemahlene Chili (optional, nach Geschmack und Stärke)
  • 1 TL Speisestärke und 2 TL Wasser
  • 100g vegane Creme fraiche
  • 2 EL Erdnussmuss (ungesüsst)
  • 2 EL Sojajoghurt
Zubereitung
  1. Zunächst das Mehl mit Salz, Wasser und dem Sesam zu einem Teig verkneten. Abdecken und in Ruhe lassen.
  2. Die Tomaten und Zwiebeln würfeln, Knoblauch schälen und Koriander bzw. Petersilie hacken.
  3. Einen kleinen Topf mit Öl erhitzen und die Zwiebeln glasig werden lassen. Knoblauch reinpressen. Momentchen warten, ab und an rühren und anschließend mit den Tomaten abschlöschen.
  4. Nach und nach die Gewürze, Zitronenabrieb und frischen Koriander hinzufügen und hin und wieder rühren (gerne nach eigenem Geschmack die Menge der einzelnen Gewürze bestimmen).
  5. Etwa 5 Minuten köcheln lassen (rühren nicht vergessen).
  6. Speisestärke mit dem Wasser anrühren und ab in die Sauce. Weiter kochen und rühren.
  7. Nun kommt alles in meinen Hochleistungsmixer und wird mit dem Creme fraîche zu einer einheitlichen Masse verarbeitet.
  8. Nun wird die Sauce in eine kleine Schale gefüllt und mit dem Erdnussmus und dem Joghurt abgeschmeckt. Die Sauce darf nun auf den Rest warten und weiter andicken.
  9. Salat waschen und abtropfen lassen. Restliche Zutaten für die Füllung klein Würfeln und alles in kleine Schüsseln oder, wie ich heute, auf einer schönen Platte anrichten, sodass sich jeder bedienen kann.
  10. Ein Küchentuch unter sehr warmen Wasser befeuchten, auswringen und mittig auf einen großen Teller legen.
  11. Den Teig in 4-5 etwa gleiche Teile teilen (ca. 100g), kleine Kugel formen und die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben (Nudelholz auch).
  12. Große Pfanne erhitzen (ohne Fett) und bis dahin den ersten Fladen ausrollen (ich rolle sternenförmig, wende den Fladen öfter und bemehle ihn ein wenig, damit er nicht kleben bleibt). Vorsichtig Weiterrollen, bis die erwünschte Größe erreicht ist. Der Fladen soll sehr dünn sein.
  13. Nun ab in die Pfanne und von jeder Seite kurz (ca. 1½ Minuten, je nach Dicke) von jeder Seite ausbacken.Wir sprechen eher von erwärmen, damit er nicht hart oder zäh wird.
  14. Der fertige Fladen wandert dann in das feuchte Handtuch, welches nach jedem Fladen wieder zugeklappt wird.
  15. In der Zeit, in der ein Fladen bäckt, wird schon der nächste ausgerollt.
  16. Sind alle durchgebacken wird alles zusammen angerichtet und die Liebsten können loslegen.
  17. Da die Sauce würzig und (nach Bedarf und Verlangen) scharf ist, reiche ich beim Nachwuchs einfach noch ein Schüsselchen Joghurt dazu. So haben alle ihren Spass.
  18. Gerollt wird folgendermaßen: Füllung hinein, unten einklappen, eine Seite ein Stück nach innen klappen und anschließend von der anderen Seite aufwickeln. So rutscht oder läuft nichts hinaus.
  19. Guten Appetit!


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vollkorn wraps vegan

Anna Rabbow
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