Haferflocken zum Frühstück ist an sich ja nichts Neues und auch am Nachmittag sind sie, zumindest bei uns, kein seltener Gast. Heute gibt es sie aber in Form gebacken. Ein herrlich erdnussiger Frühstücksauflauf aus Haferflocken mit Apfeloberst, sozusagen.
Ich habe heute mal glutenfreie Haferflocken verwendet. Nicht, dass das unbedingt nötig wäre, vielmehr wollte ich testen, ob es da für mich einen Unterschied im Wohlbefinden gibt. Mir fehlen da jetzt zwar die Vergleichswerte, subjektiv betrachtet kann ich aber sagen, dass mein Magen doch irgendwie entspannter war, als nach einer vergleichbaren Menge der handelsüblichen Haferflocken. Ich sollte über eine Langzeitstudie nachdenken…
Der heutige Haferflockenauflauf schmeckt warm, direkt aus dem Ofen, ganz wunderbar, kann aber auch sehr gut vorgebacken und dann einfach im Ofen aufgewärmt oder gar kalt verspeist werden. Kennt ihr den „Oat King“? Ein Energieriegel, den man eigentlich in jedem gut sortierten Supermarkt findet. Genauso schmeckt der Auflauf.
Ich habe euch in meiner Frühstücksrevolution schon eingehend über die Vorzüge von Haferflocken aufgeklärt, falls doch noch jemand Aufklärungsbedarf hat,zitiere ich mich an dieser Stelle gerne selbst:
Haferflocken liefern euch viele komplexe Kohlenhydrate und darüber hinaus auch noch einiges an Nähr- und Vitalstoffen. Das reichlich gelieferte Biotin stärkt neben unserem Nervenkostüm auch noch Haut, Haare und Nägel. Den größten Nutzen der Haferflocken habt ihr, wenn ihr sie mit einer Vitamin C Quelle, also Obst, verbindet; so kann der Körper das hafereigene Eisen gut aufnehmen – davon hat er nämlich sehr viel.
Haferflocken enthalten Proteine, die dem körpereigenen Eiweiß sehr ähnlich sind und somit gut verbaut werden können. Sie enthalten die acht essenziellen Aminosäuren (Valin, Methionin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tryptophan, Threonin und Lysin), die u.a. für den Zellaufbau zuständig sind. Das macht sie nicht nur für Sportler oder vegan lebende Menschen zu einem wertvollen Lebensmittel.
Auch Zink und Magnesium liefern euch die Flocken und ach, diese Liste könnte man noch eine Weile fortführen. Haferflocken – die absolute Nr. 1 für ein Frühstück mit ordentlich Bumms.
- 280 g Haferflocken (mit oder ohne Gluten)
- 50 g Kokosblütenzucker (oder eine andere Süße deiner Wahl)
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
- ½ TL Vanille
- Etwas Piment (optional, ich mag es sehr)
- Ei-Ersatz für zwei Eier (hier: 2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser vermixen)
- 110 g Erdnussbutter
- 250 ml Pflanzenmilch
- 400 g Äpfel
- 3 EL Ahornsirup
- den Saft einer halben Zitrone
- Zimt, Vanille, Piment
- Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
- Eine Auflaufform (ich fette die immer mit etwas Kokosöl ein) bereitstellen.
- In einer Schüssel vermischt ihr jetzt die trockenen Zutaten für die Haferflockenschicht miteinander – also alles, außer Ei-Ersatz, Erdnussbutter und Pflanzenmilch.
- In einem weiteren Gefäß rührt ihr erst euren Ei-Ersatz an und gebt anschließend die Erdnussbutter und die Pflanzenmilch dazu.
- Vermischt die trockenen mit den flüssigen Zutaten. Eine geschmeidige Masse sollte entstehen, die nicht zu trocken ist. Gebt noch einen Schluck Pflanzenmilch dazu, wenn es euch noch etwas zu trocken erscheint.
- Die Masse wälzt sich in die Auflaufform. Beiseite stellen.
- Die Äpfel schälen (oder auch nicht), in Würfel schneiden und den Saft der halben Zitrone darüber geben – von wegen Oxydation und so.
- Ahornsirup und Gewürze hinzugeben und gut vermischen. Anschließend auf die Haferflocken geben.
- Ca. 35 Minten bäckt der Auflauf und kann dann verspeist werden.
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